Cholesterin, BluthochdruckCholesterin ist eine besondere Art von Fett, das in jeder Körperzelle vorhanden ist. Es spielt eine wichtige Rolle in unserem Körper. Cholesterin ist ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen und ein Vorläufer von Hormonen und Gallensäuren. Das zentrale Organ des Cholesterinstoffwechsels ist die Leber. Sie bildet und speichert Cholesterin. Wir müssen kein Cholesterin essen, da unsere Leber genug erzeugt, um den nötigen Bedarf zu decken. Pflanzliche Nahrungsmittel enthalten kein Cholesterin. Hingegen muss der Körper mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie z.B. Linolsäure mit der Nahrung aufnehmen, weil er sie nicht selber herstellen kann. Diese Fettsäuren sind für den Menschen lebenswichtig, weil er sie für die Erhaltung der Zellmembranen und die Regulation des Cholesterinstoffwechsels benötigt.

Da unsere Ernährung oft reich an tierischen Produkten ist, wird unser Stoffwechsel stark belastet. Der hohe Cholesterinspiegel ist vor allem erblich bedingt und auf eine Ernährung mit zu viel Fett, tierischen Produkten, Alkohol und Süssigkeiten zurückzuführen. Stress, Ärger und Sorgen belasten unsere Leber zusätzlich. Hohe Cholesterinspiegel erhöhen das Herzinfarktrisiko und fördern die Entstehung von Arteriosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen. Lang Zeit sind keine Symptome und Beschwerden erkennbar. Oft sind die ersten Zeichen ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall.

HEILPFLANZEN

  • Artischocke: regt die Gallenproduktion an
  • Löwenzahn: regt die Verdauungssäfte an
  • Pfefferminze: unterstützt die Leber-Galle Funktion
  • Mate: fördert den Abbau von Fett und Stärke
  • Bärlauch: senkt Blutfettwerte
  • Brennessel: wirkt entschlackend
  • Goldrute: steigert die Harnausscheidung

SPAGYRIK

  • Cynara (Artischocke): reduziert die Blutfette
  • Taraxacum (Löwenzahn): regt Leber- und Nierenfunktion an
  • Carduus marianus (Mariendistel): stärkt die Leberfunktion und regeneriert die Leberzellen
  • Nux vomica (Brechnuss): stärkt die Leberfunktion
  • Lycopodium (Bärlapp): unterstütz die Leberfunktion
  • Mentha piperita (Pfefferminze): gallesaftfördernd

BIOCHEMIE NACH DR. SCHÜSSLER

  • Nr. 6 Kalium sulfuricum D6: unterstütz die Leberfunktion
  • Nr. 9 Natrium phosphoricum D6: Verantwortlich für den Fettstoffwechsel
  • Nr. 10 Natrium sulfuricum D6: unterstütz die Ausscheidung
  • Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6: entspannend und krampflösend. Durch Stress, Ärger und Sorgen werden die Leber und die Galle geschwächt.

ERGÄNZENDE MITTEL

  • Vitalstoffpräparate
  • Essentielle Fettsäuren Bsp. Fischölkapseln
  • Ballaststoffe
  • Knoblauchpräparate
  • Artischockenpräparate
  • Leber-Galle Tee

TIPPS UND EMPFEHLUNGEN

  • Achten Sie auf eine basenreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Salat und Vollkornprodukten
  • Trinken Sie viel, vor allem stilles Wasser, Tee und verdünnte Fruchtsäfte
  • Verwenden Sie hochwertige, kaltgepresste Öle wie Rapsöl, Leinöl oder Olivenöl
  • Meiden Sie Fertigprodukte, da diese ungesunde Fette und oft auch zuviel Zucker und Salz enthalten
  • Reduzieren oder meiden Sie Genussgifte wie Nikotin und Alkohol
  • Bewegen Sie sich. 3x wöchentlich eine dreissigminütige Betätigung regt den Stoffwechsel an. Besonders gelenkfreundlich ist Walken,
  • Schwimmen oder Velofahren
  • Bewegen Sie sich möglichst draussen an der frischen Luft, dies verbessert Ihr allgemeines Wohlbefinden
  • Trainieren Sie mit einem moderaten Puls (180 – Alter), somit können Sie die Fettverbrennung ankurbeln