Cholesterin, Bluthochdruck, FieberblasenRund ein Drittel des Lebens verbringt der Mensch im Schlaf. Im Schlaf schaltet der Körper seine Funktionen auf „standby“. Die Körpervorgänge, die Atmung und der Puls verlangsamen sich, der Blutdruck sinkt, die Körpertemperatur fällt um einige Zehntel Grad ab und das Nervensystem ist vermindert erregbar. Der Körper braucht den Schlaf als Erholungs- und Aufbauphase. Wir können ihm gelegentlich einige Stunden „klauen“, aber über einen längeren Zeitraum geht das nicht. Die Folgen sind mehr oder weniger starke Beeinträchtigung bis hin zu ernsthaften gesundheitlichen und psychischen Problemen.

Nicht jeder Mensch benötigt exakt acht Stunden Schlaf. Die Schlafdauer ist vom Alter und von der körperlichen und seelischen Verfassung abhängig. Babies brauchen zirka 16 Stunden Schlaf, Kinder etwa 10 – 12 Stunden und Erwachsene 6 – 8 Stunden (mit dem Alter abnehmend).

URSACHEN

Die Ursachen sind vielfältig. Neben psychischen Belastungen gehören auch ungesunde Lebensführung, Reizüberflutung oder schlechte Wohnqualität zu den Auslösern. Auch organische Störungen können Schlafprobleme verursachen. Diese bedürfen aber einer genauen Abklärung durch den Arzt.

HEILPFLANZEN

  • Melisse: beruhigt bei nervösen Beschwerden
  • Lavendel: bei Unruhe und Schlaflosigkeit
  • Passionsblume: leicht krampf- und angstlösend, bei Nervosität
  • □aldrian: schlaffördernd, beruhigend und entspannend
  • Hopfen: bei Unruhe und Angstzuständen sowie Schlafstörungen

SPAGYRIK

  • Humulus lupulus (Hopfen): wirkt beruhigend und schlaffördernd, kann bei nervöser Erschöpfung auch aufbauend und kräftigend wirken.
  • Avena sativa (Hafer): stärkt das gesamte Nervensystem, verhilft zu einem gesunden und erholsamen Schlaf.
  • Lavandula (Lavendel): beruhigt bei Erregungszuständen
  • Melissa (Melisse): beruhigend und ausgleichend
  • Coffea (Kaffeestrauch): bei Nervosität und Schlafstörungen, wenn man nicht „abschalten“ kann.
  • Piper methysticum (Kava Kava): bei Übererregtheit mit Angstund Spannungszuständen
  • Hypericum (Johanniskraut): bei Schlafproblemen, nervöser Erschöpfung und depressiven Neigungen.

BIOCHEMIE NACH DR. SCHÜSSLER

  • Nr. 2 Calcium phosphoricum D6: wichtiges Mittel für die Reizverarbeitung.
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum D6: Nervenmittel, bei geistiger Überanstrengung und Erschöpfung
  • Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6: entspannende, ausgleichende und entkrampfende Wirkung
  • Nr. 14 Kalium bromatum D12: beruhigend, bei grosser innerer Unruhe und Schlaflosigkeit
  • Nr. 22 Calcium carbonicum D12: bei starker Ermüdung

ERGÄNZENDE MITTEL

  • Schlaf- und Nerventee
  • Vitalstoffpräparate mit Magnesium, Calcium, Vitamin B
  • Bachblüten Rescue Night
  • Elsa Kissen
  • Entspannungsbad, -musik oder –übungen
  • Aromatherapie z. Bsp. als Duftöl, Raumspray oder Aroma Roller

TIPPS ZUR VERBESSERUNG DER SCHLAFQUALITÄT

  • Halten Sie sich an regelmässige Schlaf- und Aufstehzeiten
  • Bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung, aber vermeiden Sie anstrengende körperliche Aktivitäten kurz vor dem Zubettgehen.
  • Vermeiden Sie koffeinhaltige Getränke ab 16.00 Uhr und reichhaltige, schwerverdauliche Mahlzeiten vor dem Zubettgehen.
  • Vermeiden Sie Alkohlgenuss nach dem Abendessen.
  • Achten Sie auf eine angemessene und konstante Raumtemperatur.
  • Gehen Sie ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind. Verpasst man den Moment, meldet sich der Schlaf erst wieder nach ca. 2 Stunden.
  • Gönnen Sie sich etwas Entspannung vor dem Zubettgehen. Ein warmes Bad, sanfte Musik, ein gutes Buch oder Entspannungsübungen befreien den Kopf vom Alltagsstress.
  • Beachten Sie die Aufwachzeit. Nächtliches Aufwachen zwischen 1 und 3 Uhr kann z.B. durch Leber/Gallenbeschwerden verursacht sein.