Cholesterin, Bluthochdruck, FieberblasenDie Wechseljahre sind eine Zeit des Wandels im Leben der Frau. Der weibliche Hormonhaushalt beginnt sich zu verändern. Die Produktion der Sexualhormone Östrogen und Progesteron in den Eierstöcken wird langsam eingestellt. Der Monatszyklus wird unregelmässig, Blutungen treten verstärkt, häufiger oder seltener auf, bis sie schlussendlich ganz ausbleiben.

Unter Menopause versteht man den Zeitpunkt der letzten Regelblutung. Wann sie eingetreten ist, kann erst rückblickend festgestellt werden, wenn mind. 12 Monate keine Regelblutung mehr stattgefunden hat. Das Menopausenalter liegt im Allgemeinen zwischen 45 und 55 Jahren. Nach der Menopause dauern Wechseljahrbeschwerden noch etwa 6-8 Jahre an. Dieser Zeitraum wird als Postmenopause bezeichnet.

Die Hormonschwankungen im Klimakterium, besonders der langsame Abbau der Östrogen-Produktion, kann sich negativ auf die Stimmung auswirken. Östrogen sind aktive «Stimmungsmacher» und massgeblich für die Stabilität unsere Psyche verantwortlich. Durch die Umstellung im Hormonhaushalt treten weitere Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweissausbrüche, Schlafstörungen, Unruhezustände, Antriebslosigkeit u.a. auf. Jedoch sind nicht alle Frauen gleich stark betroffen: Ein Drittel aller Frauen leidet unter gar keinen, ein weiteres Drittel unter leichten bis mittleren und der Rest unter einer Bandbreite stärkerer Beschwerden.

HEILPFLANZEN

  • Frauenmänteli: lindert Menstruationsbeschwerden im Übergang zu den Wechseljahren
  • Passionsblume: lindert Nervosität und Schlafstörungen
  • Salbei: gegen übermässiges Schwitzen und Wallungen
  • Johanniskraut: depressive Verstimmung, nervöse Erschöpfung
  • Taigawurzen: körperliche und psychische Belastungen werden besser ertragen

SPAGYRIK

  • Cimicifuga (Schlangenwurz): reguliert Hormonhaushalt
  • Humulus (Hopfen): beruhigend, schlaffördernd
  • Hypericum (Johanniskraut): gegen Gemütsverstimmung
  • Salvia (Salbei): gegen Schweissausbrüche
  • Punica (Granatapfel): gegen übermässige Hungergefühle

BIOCHEMIE NACH DR. SCHÜSSLER

  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum D6: reduziert Wallungen
  • Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6: wirkt ausgleichend auf das Hormonsystem
  • Nr. 8 Natrium chloratum D6: gegen übermässiges Schwitzen
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum D6: gegen Gemütsverstimmung
  • Nr. 15 Kalium jodatum D12: gegen starkes Schwitzen und Unruhe

ERGÄNZENDE MITTEL

Allgemein

  • Zeller Cimifemin
  • Ceres Cimicifuga
  • Omega-6-Fettsäuren wie Nachtkerzenöl
  • Vitalstoffe

Schlafstörungen

  • Ceres Valeriana
  • Bach Rescue night
  • Sidroga Schlaf- und Nerventee
  • Omida Schlafchügeli für Frauen

Schwitzen

  • Ceres Salvia

Depressive Verstimmung

  • Ceres Hypericum D30
  • Similasan Hypericum
  • Omida Hypericum comp oder Globuli gegen Stimmungsschwankungen
  • Schüssler Nr. 16
  • Omega-3- Fettsäuren wie Fischöl

TIPPS UND EMPFEHLUNGEN

  • Bewegen Sie sich regelmässig, am besten an der frischen Luft: körperliche Aktivität sorgt für den nötigen Ausgleich vom Alltag, hält fit und regt die Produktion von Glückshormon an.
  • Sorgen Sie mit 5 Portionen Früchte und Gemüse pro Tag für eine ausreichende Vitamin-, Mineral- und Ballaststoffzufuhr.
  • Trinken Sie 1.5 – 2 Liter pro Tag, vorzugsweise Stilles Wasser, verdünnte Fruchtsäfte und ungezuckerter Kräutertee.
  • Sorgen Sie für entspannende Momente und erholen Sie sich von den Auf und Ab’s in den Wechseljahren.
  • Kontrollieren Sie alle 6 Monate Ihren Säure-Basen-Haushalt und nehmen Sie falls nötig Mineralstoffe zur Entschlackung ein. Das ist ganz wichtig für die Osteroporose-Prophylaxe.