Cholesterin, Bluthochdruck, FieberblasenZahnfleisch- und Mundschleimhautprobleme treten sehr häufig auf. Früher wurden Irritationen immer mit ungenügender Zahnpflege und -hygiene in Zusammenhang gestellt. Heute wissen wir, dass Krankheiten oder andere negative Einflüsse schuld an der Gewebeveränderung sind. Die dadurch entstehenden Durchblutungsstörungen verhindern die optimale Versorgung des Gewebes. Die Folgen sind vielschichtig und haben grossen Einfluss auf das Zahnfleisch:

  • Vitamine und Mineralstoffe können nicht mehr genügend aufgenommen und gespeichert werden. Die Abwehr und die Regeneration sind stark vermindert.
  • Bakterien verbreiten sich rascher im Mund- und Rachenraum. Dies hat auch Auswirkungen auf die bakterielle Zusammensetzung der Darmflora und somit einen Einfluss auf die Magen-Darm-Funktionen.

Diese Beeinträchtigungen führen schnell zu unangenehmen Behandlungen oder sogar teurem Zahnersatz. Deshalb: Gehen Sie Veränderungen der Mundschleimhaut möglichst früh an. Verschiedenste naturheilkundliche Mittel wirken effektiv, sanft und schonend!

HEILPFLANZEN

  • Salbei: antimikrobiell, entzündungshemmend
  • Kamille: reizlindernd, antiseptisch, entzündungshemmend
  • Arnika: wundheilend
  • Malve: reizlindernd
  • Ringelblume: bei schlechter Wundheilung
  • Ratanhia: stärkt das Zahnfleisch

SPAGYRIK

  • Propolis (Bienenkittharz): antientzündlich, antibakteriell
  • Salvia (Salbei): antimikrobiell
  • Echinacea (Sonnenhut): entzündungshemmend, immunabwehrstärkend
  • Symphytum (Beinwell): Schutz der Schleimhäute, Aufbau des Knochengewebes
  • Equisetum (Schachtelhalm): kräftigt das Zahnfleisch
  • Myrrha (Myrrhe): hartnäckige Entzündungen der Schleimhaut
  • Phytolacca (Kermesbeere): entzündungswidrig
  • Nuy vomica (Brechnuss): Bei Aphten und Mundfäule

BIOCHEMIE NACH DR. SCHÜSSLER

  • Nr. 1 Calcium fluoratum D6: Zahnfleischschwund
  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12: akute Entzündung
  • Nr. 4 Kalium chloratum D6: Zahnfleisch schwammig, leicht blutend, Aphten
  • Nr 5 Kalium phosphoricum D6: Antiseptikum, bei übelriechenden Absonderungen (Mundgeruch)
  • Nr. 8 Natrium chloratum D6: bei Aphten
  • Nr. 12 Calcium sulfuricim D6: chronische Beschwerden

WEITERE / ERGÄNZENDE MITTEL

  • Vitamin C: als Antioxidans, steigert Kollagenproduktion
  • Vitamin E: entzündungshemmend, als Antioxidans
  • Zink: immunabwehrstärkend, Zellschutz
  • Coenzym Q10: Antioxidans
  • Omega-3-Fettsäuren: entzündungshemmend
  • Spenglersan Virus influenza Comp.-G Spray
  • Immunsystem stärkende Präparate wie Echinaforce, Strath
  • Teebaumöl: antibakteriell, antiviral, fungizid
  • Säure-Basen-Tabletten

TIPPS UND EMPFEHLUNGEN

  • Lassen sie Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch jährlich kontrollieren
  • Reinigen Sie Ihre Zähne 2-3x pro Tag mit einer auf Ihre Bedürfnisse angepassten Zahnbürste und –paste.
  • Säubern Sie Ihre Zahnzwischenräume regelmässig mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen.
  • Entfernen Sie Zungenbeläge
  • Spülen Sie Ihren Mund mehrmals täglich mit einer geeigneten Zahnspülung.
  • Verwenden Sie eine Munddusche für die gründliche Mundspülung